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Umwelt im Wandel - das 'Schwarze Dreieck' wird wieder bunt


Das deutsch-polnisch-tschechische Dreiländereck war im 20. Jahrhundert die am stärksten durch Luftschadstoffe belastete Region Europas, was ihr den Namen "Schwarzes Dreieck" eingebracht hat. Zu den bekannten Folgen zählt das Waldsterben im Isergebirge.

Noch empfindlicher als die Waldbäume sind die Flechten, die deshalb die am meisten benutzten Bioindikatoren sind. Unter natürlichen Bedingungen bilden sie einen bunten Überzug auf den Baumstämmen. Sie waren lange Zeit in unserer Region fast ausgestorben.

Nach Besserung der Luftqualität siedeln sich jetzt viele Flechten wieder an. Das "Schwarze Dreieck" wird wieder bunt!

Man war es gar nicht mehr gewohnt: Manch Kleingärtner hat sich schon besorgt gefragt, was da für gelbe, grüne, braune oder graue Bewüchse auf seinen Obstbäumen erscheinen. Diese Flechten sind aber ganz ungefährlich und ihr Wiedererscheinen gehört zu den spannendsten Prozessen, die sich in unserer Natur im Moment vollziehen. Jeder kann mit ihrer Hilfe selbst die Wiederherstellung des Ökosystems beobachten.


Diese Seiten bieten hierzu Handreichungen. Unsere Internetseiten machen mit wichtigen und leicht erkennbaren Flechtenarten bekannt und zeigen, was sie uns über die Umweltqualität verraten.

 

Zu diesem Thema fand vom 3. bis zum 5. April 2014 in Görlitz eine zweisprachige Tagung statt. Es wurde zusammenfassend ein Tagungsband herausgegeben, den Sie beim Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz beziehen können. Ansprechpartner hierfür ist Ulrike Beck, e-mail: ulrike.beck(at)senckenberg.de

 

 

 

 

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